Es geht weiter mit dem Masterplan

Im Jahr 2018 werden Fragen zur Erschließung, der Versorgung des Quartiers durch den ÖPNV sowie die Regenwasserversickerung und die Freianlagen im Hinblick auf den Masterplan weiter bearbeitet und vertieft.

Durchführung eines Innovationswettbewerbs für einen zukünftigen Energie- und Mobilitätsdienstleister.

Aktuell soll zeitnah die die zweite Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange (TöB) gemäß § 4 Abs. 2 BauGB stattfinden.

Außerdem wurde bis Ende Juli der städtebauliche Vertrag zwischen der Groth Gruppe und dem Bezirk geschlossen. Der städtebauliche Vertrag regelt die Übernahme der Kosten für soziale und technische Infrastruktur. Das betrifft die Anzahl der Schulplätze, der Kitas, er sichert die innere und äußere Erschließung und legt die Quote des zu errichtenden Sozialen Wohnungsbau fest.

Wie geht’s weiter?

Danach erfolgt die öffentliche Auslegung des Bebauungsplan und der Gutachten wo sich alle Berlinerinnen und Berliner informieren und sich auch daran beteiligen können.

Ergebnis der Überarbeitung

Seit Frühjahr 2017 liegt das Ergebnis des überarbeiteten Masterplans vor. Die Vertiefung führte zu Veränderungen des Städtebaus vor allen am zukünftigen Stadtplatz und entlang der Osdorfer Straße.

Auf Grundlage des Masterplans wird angefangen bestimmte Teilbereiche zu planen wie die Erschließung und die Freiflächen.

Mit den Erkenntnissen aus der ersten Trägerbeteiligung wird seit dieser Zeit auch weiterhin am Masterplan gearbeitet und der Bebauungsplan 6-30 wird weiter entwickelt.

Zum Sommer des Jahres 2017 wird der BVV-Ausschuss für Stadtplanung und Wirtschaft über den Zwischenstand der Ergebnisse der Überarbeitung unterrichtet. Hier können die Gutachter zu den Themen Verkehr, Lärm und Umwelt ihre Ergebnisse vorstellen.

Für das weitere Jahr 2017 werden folgende Arbeiten für das Bebauungsplanverfahren 6-30 ausgeführt:

  • Fortschreibung der Gutachten
  • Erarbeitung eines neuen Bauungsplanentwurfs
  • Abstimmung der überarbeiteten Gutachten mit einzelnen Fachbehörden
  • Überprüfung des neuen Bebauungsplanentwurfs anhand der Erkenntnisse aus den Gutachten
  • Abstimmung des Bebauungsplanentwurfs mit dem Masterplan und seinen Teilkonzepten
  • Abschluss der Auswertung der frühzeitigen Beteiligungen

Durch das Bauvorhaben werden Ausgleichsmaßnahmen für die Eingriffe in die Natur notwendig. Die Bereitstellung von Ausgleichsflächen wurde vertraglich geregelt.

Überarbeitung des Masterplans

Mit den Architekten wird im Auftrag der Groth Gruppe im zweiten Halbjahr 2016 der Masterplan weiter vertieft. Hier wird mit Beteiligung des Bereichs Stadtplanung auch die Auswertungen aus der Beteiligung zum Bebauungsplanentwurf eingearbeitet.


Auswertungsphase der frühzeitigen Beteiligungen

Nach dem Eingang der zahlreichen Stellungnahmen der Bürgerinnen und Bürger und der Behörden werden diese vom Bezirk in der Zweiten Jahreshälfte 2016 ausgewertet. Die vorgebrachten Anregungen können somit nach einzelnen Themen sortiert, analysiert werden. Danach werden weitere Prüfungen eingeleitet. (siehe Skizze).

Im Anschluss werden die gesammelten Erkenntnisse mit den jeweiligen Behörden und den Trägern öffentlicher Belange intensiv diskutiert. Durch die gewonnen Eindrücke werden aktuell die Flächen des Bebauungplans 6-30 an die besprochenen Themen angepasst (siehe Skizze).

Um den vielen Anregungen nachzugehen, werden Anpassungen an aktuelle Gutachten veranlasst und auch komplett neue Gutachten in Auftrag gegeben.

Aktueller Stand

Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf hat vom 27. Juni bis zum 29. Juli 2016 die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden sowie der Träger sonstiger öffentlicher Belange – so wie im Baugesetzbuch vorgeschrieben – durchgeführt. Die Stellungnahmen der Bürger, Verbände, Behörden und der sonstigen Träger öffentlicher Belange (dies sind z.B. die Feuerwehr und die Berliner Stadtreinigung, BSR) liegen nun vor und werden vom Bezirksamt ausgewertet und abgewogen. Das Ziel der Abwägung ist es, die unterschiedlichen öffentlichen und privaten Ansprüche an die Bodennutzung so in Einklang zu bringen, dass allen Bedürfnissen in angemessener Weise Rechnung getragen wird. Dabei werden alle öffentlichen und privaten Belange gegeneinander und untereinander gerecht abgewägt. Der Abwägungsprozess wird allein durch den Bezirk, der die Planungshoheit hat, durchgeführt. Die Ergebnisse der Abwägung werden dann in Form eines entsprechend angepassten neuen Bebauungsplanentwurfs im Rahmen der nächsten Verfahrensschritte im Bebauungsplanverfahren der Öffentlichkeit und den Behörden sowie den Träger sonstiger öffentlicher Belange berücksichtigt. Die nächsten Verfahrensschritte im Bebauungsplanverfahren werden voraussichtlich im 1. Quartal 2017 stattfinden. Dann können Sie sich wieder beteiligen und Ihre Stellungnahmen abgeben.

Flächennutzungsplanänderung

Die Änderung des vorliegenden Flächennutzungsplans wurde durch den Senat im Februar dieses Jahres durchgeführt.

Der Flächennutzungsplan (FNP) ist der vorbereitende Bauleitplan in Berlin und wird vom Parlament beschlossen.
Er gibt einen Überblick über die wichtigsten Planungsziele der Stadt und wird durch Änderungsverfahren ständig aktuell gehalten.

Aktueller Stand im Verfahren für unser Projekt

Momentan stehen wir noch am Anfang des Bebauungsplanverfahrens, welches die Voraussetzung zur späteren Erlangung von Baurecht ist. Die Aufstellung, den Zweck, den Inhalt sowie die Durchführung eines Bebauungsplans regelt in jedem einzelnen Schritt das Baugesetzbuch. Eingeleitet wird das Verfahren durch den sogenannten Aufstellungsbeschluss, den das Bezirksamt beschließt. Es ist der erste Schritt in einem Bebauungsplanverfahren. Dieser Aufstellungsbeschluss ist bereits am 30.06.2015 erfolgt. Als nächster Schritt  erfolgen die „frühzeitige Beteiligung der Behörden und Sonstiger Träger Öffentlicher Belange“ (TÖB) – sowie die „frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung“. Hierzu werden die Pläne öffentlich ausgelegt und jede Bürgerin und jeder Bürger kann zu diesen Stellung nehmen. Sobald es im Verfahren weitergeht werden wir Sie an dieser Stelle benachrichtigen. Wir gehen momentan von einer frühzeitigen Beteiligung der Behörden und Sonstiger Träger Öffentlicher Belange“ (TÖB) – sowie die „frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung zum Ende diesen/ Anfang des kommenden Jahres aus.   Ihre Groth Gruppe

Fortsetzung des Bürgerdialogs in Lichterfelde-Süd (Neu mit Protokoll und Dokumentation)

Am 6.11.2014 fand die 3. Informationsveranstaltung und damit die Fortsetzung des bisherigen Bürgerdialogs zum geplanten Bauvorhaben Lichterfelde-Süd, in der Carl-Schumann-Sporthalle in der Osdorfer Str. 52 statt. Bezirksstadtrat für Soziales und Stadtentwicklung, Herr Norbert Schmidt, Frau Christa Markl-Vieto, Bezirksstadträtin für Jugend, Gesundheit, Umwelt und Tiefbau, Herr Dr. Andreas Ruck, Amtsleiter Umwelt- und Naturschutzamt, Herr Christoph Noack, stellvertretender Fachbereichsleiter des Stadtentwicklungsamtes, Frau Helena Casanova, Architektin Casanova + Hernandez aus Rotterdam, Herr Thomas Groth, Geschäftsführer der Groth Gruppe, Prof. Hildebrand Machleidt, Stadtplaner sowie Herr Martin Seebauer als Moderator informierten gemeinsam die ca. 300 interessierten Bürgerinnen und Bürger über das bisherige Verfahren, nahmen Stellung zu den Ergebnissen des städtebaulichen Workshopverfahrens und präsentierten den architektonischen Entwurf, der zukünftig Grundlage des Masterplans werden soll. Es gab einen sehr regen Austausch zu den Themen Bau und Nutzungsstruktur, Verkehr und Erschließung, soziale Infrastruktur, Natur und Erholung. Sobald uns das Protokoll vorliegt, können Sie die Inhalte des Abends hier gerne downloaden und nachlesen.

Folgende Materialien können Sie hier downloaden:
Dokumentation – Zusammenfassung und Protokoll der Veranstaltung
Präsentation – Die PP-Präsentation des Abends
Präsentation Casanova – Die Präsentation von Helena Casanova (Architekturbüro casanova – hernandez – architecten)

Einladung zur Bürgerversammlung am 6.11.2014

Liebe Anwohnerinnen und Anwohner, liebe Bürgerinnen und Bürger. Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf wird gemeinsam mit Vertretern der Groth Gruppe den städtebaulichen Entwurf des zukünftigen Masterplans vorstellen. Selbstverständlich wird es auch genügend Raum für Ihre Fragen geben.

Wir freuen uns auf Sie.

Die Versammlung findet am Donnerstag den 6.11.2014 in der Carl-Schumann-Turnhalle in der Osdorfer Str. 52 in Lichterfelde- Süd statt.
Los geht es um 18 Uhr.

Einladung-lichterfelde

Abschlusspräsentation am 19. September 2014

Die Entscheidung

Die Architekturbüros casanova + hernandez architects aus Rotterdam und nps tschoban voss aus Hamburg, Berlin und Dresden haben auf Grundlage der Empfehlungen des Entscheidungsgremiums in der Zeit vom 29. August bis 15. September 2014 ihre Entwürfe überarbeitet.
Nach einer kurzen Vorprüfung fand am Freitag, den 19.09.2014 die Entscheidungsrunde wieder in den Räumen des Vereins Bus-Stop e.V, Celsiusstraße 71—73 in 12207 Berlin statt.

Die beiden Arbeiten wurden anhand unterschiedlicher Kriterien diskutiert und beurteilt.
Bei der anschließenden Abstimmung durch das Entscheidungsgremium wurde einstimmig das Konzept von casanova + hernandez architecs als robuste und flexible Grundlage für das weitere Planungsverfahren und die Realisierung ausgewählt.

Nach Auffassung des Entscheidungsgremiums stellt das Konzept ein in sich schlüssiges kompositorisches Gefüge dar. Es zeichnet sich durch individuelle eigenständige Quartiere aus, die sich jeweils um einen Platz als räumliche Mitte gruppieren. Entlang der Réaumurstraße wird der Übergang zur Thermometersiedlung durch eine verbindende Grünfläche und eine geöffnete städtebauliche Kante gestaltet. Die vielfältige Freiraumtypologie trägt zur Identitätsbildung der Quartiere und der Freiräume in Richtung der „Grünen Mitte“ bei.

Am 23. September 2014 fand eine Pressekonferenz im Rathaus Zehlendorf statt, auf der nicht nur der zukünftige Masterplanentwurf, sondern auch alle anderen Entwürfe der beteiligten Architekturbüros präsentiert wurden.
In Anwesenheit des Staatssekretär Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup, des Bezirksbürgermeisters Norbert Kopp, den Bezirksstadträten Norbert Schmidt und Christa Markl-Vieto sowie des Projektentwicklers Klaus Groth präsentierte Helena Casanova ihren Entwurf.

 

Hier geht’s zur aktuellen Pressemitteilung.